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Liegenschaft im Ausland: Steuern in der Schweiz einfach erklärt

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Wer eine Liegenschaft im Ausland besitzt, stellt sich früher oder später die Frage: Wie werden Immobilien im Ausland in der Schweiz besteuert?

Viele gehen davon aus, dass ausländische Immobilien in der Schweiz gar keine Rolle spielen. Das stimmt jedoch nur teilweise.

Auch wenn eine Immobilie im Ausland meist im jeweiligen Land besteuert wird, kann sie in der Schweiz Auswirkungen auf deine Steuerbelastung haben. Besonders bei Einkommen, Vermögen und der Steuerprogression gibt es wichtige Regeln zu beachten.

In diesem Artikel erfährst du, wie Steuern auf eine Liegenschaft im Ausland in der Schweiz funktionieren und worauf du achten solltest.

Liegenschaft im Ausland: Steuern in der Schweiz einfach erklärt

Grundsätzlich gilt:

Eine Liegenschaft im Ausland wird in der Regel im jeweiligen Land besteuert, in dem sich die Immobilie befindet.

Das bedeutet:

  • Mieteinnahmen  
  • Eigenmietwert (je nach Land)  
  • Immobiliensteuern  
  • Grundstückgewinnsteuern beim Verkauf  

werden meist im Ausland besteuert.

Aber:

👉 Die Immobilie muss in der Schweiz trotzdem in der Steuererklärung deklariert werden.

Wie beeinflusst eine Auslandsimmobilie die Schweizer Steuern?

Auch wenn die Immobilie im Ausland besteuert wird, hat sie häufig Auswirkungen auf die Steuerbelastung in der Schweiz.

Der Grund ist der sogenannte:

Progressionsvorbehalt

Die ausländische Immobilie wird zwar nicht doppelt besteuert, kann aber den Steuersatz in der Schweiz erhöhen.

Das betrifft insbesondere:

  • Vermögen  
  • Einkommen  
  • Mieteinnahmen aus dem Ausland  

Dadurch kann sich die gesamte Steuerbelastung erhöhen.

Auslandsimmobilie Schweiz Steuern: Was muss deklariert werden?

In der Schweizer Steuererklärung müssen oft folgende Angaben gemacht werden:

  • Marktwert der Immobilie  
  • Hypothekarschulden  
  • Mieteinnahmen  
  • Unterhaltskosten  
  • Steuerwert der Immobilie  

Wichtig:

Die Anforderungen können je nach Kanton unterschiedlich sein.

Was viele bei einer Liegenschaft im Ausland falsch machen

Häufige Fehler sind:

Die Immobilie nicht deklarieren

Auch ausländische Immobilien müssen in der Schweiz angegeben werden.

Mieteinnahmen vergessen

Erträge aus Vermietung können relevant sein.

Hypotheken falsch deklarieren

Schulden müssen korrekt zugeordnet werden.

Steuerfolgen beim Verkauf unterschätzen

Je nach Land und Situation können zusätzliche Steuerfolgen entstehen.

Mini-Beispiel: Haus im Ausland und Schweizer Steuern

Du besitzt eine Ferienwohnung in Italien.

Die Immobilie wird in Italien besteuert.

In der Schweiz musst du sie trotzdem in deiner Steuererklärung angeben.

Das kann dazu führen, dass dein Vermögen höher eingestuft wird und sich dein Steuersatz verändert – obwohl keine doppelte Besteuerung erfolgt.

Das solltest du heute prüfen

Wenn du eine Liegenschaft im Ausland besitzt:

✅ Prüfe, ob sie korrekt in deiner Schweizer Steuererklärung deklariert ist.


✅ Sammle Unterlagen zu Wert, Hypothek und Erträgen.


✅ Kläre frühzeitig die steuerlichen Auswirkungen im Wohnkanton.

Fazit: Liegenschaft Ausland Steuern Schweiz

Wer eine Liegenschaft im Ausland besitzt, muss diese oft auch in der Schweiz steuerlich berücksichtigen. Auch wenn die Besteuerung meist im Ausland erfolgt, kann die Immobilie Auswirkungen auf den Steuersatz und die Vermögensbesteuerung in der Schweiz haben.

Wenn du frühzeitig planst und die Deklaration sauber vorbereitest, kannst du Überraschungen bei der Steuererklärung vermeiden.

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